Eigentlich habe ich ja nichts gegen…, aber…#1: Rechtsanwälte

Meiner neuen Blogreihe erste Kolumne:

Eigentlich habe ich ja nichts gegen Rechtsanwälte, aber…

Mein Blog blieb nun längere Zeit über stumm…tscha, ich war halt wegen der Dauerkanonade „meiner“ psychopathischen Sektengemeinschaft im wahrsten Wortsinne schlicht sprachlos und bin – um ehrlich zu bleiben – bis zum heutigen Tage noch außerstande, auch nur ansatzweise verstehen zu können, welcherlei Cui bono sich dieser Guru, jener menschgewordene Nacktmull und Rattenkönig, von seinem Tun eigentlich versprochen haben kann. Keine Ahnung – wirklich! Absolut keine Ahnung! Aber, sei es, wie es sei:

                                               ……don‘t look back!

…hatte sich ja schon Bob Dylan im letzten Jahrtausend selbst verordnet – also sagte ich mir: Das machste jetzt auch!
Nur noch nach vorne blicken…

…und auf meine Art mit der Gesellschaft und ihren Fraktionen, Körper-, Gewerk-, Glaubens- und Seilschaften, Kasten und Eliten, aber insbesondere ihren kriminellen jedoch umso mehr nicht bloß nur geduldeten sondern gar rechtlich und kapitalistisch privilegierten Vereinigungen abrechnen!
So fällt heute der Startschuss für die neue FdB-Blogger-Kolumne »Еigentlich habe ich ja nichts gegen….., aber«, die sich als erstes einmal dem Berufsstand des Rechtsanwaltes und unseren dazu berufenen Mitbürgern widmen soll.
Vorab: Liebe Melanie, du weisst, dass ich immer einer deiner größten Verehrer war, aber da musst du jetzt leider durch – gehörst du inzwischen doch auch zu den höchst privilegierten Nießbrauchern unseres okkulten Rechtswesens, die anders als wir sonstigen Kaspar Nullhörner allein das Recht ausüben dürfen, das Recht auch tatsächlich ausüben zu dürfen: In diesem Zusammenhang gratuliere ich dir vorab natürlich schärfstens zu deiner neuerlichen Zulassung vor dem Kammergericht Berlin! Hallelujah!

Also, es geht darum, dass ich vor Kurzem etwas getan habe, was ich schon längst hätte endlich einmal tun sollen:

Ich habe erstmalig eine Strafanzeige gegen einen Berliner Rechtsanwalt wg. Verstoßes gegen die §§ des StGB 164, 169, 185-188, 201 ff., 238, 240, 241, 241a und 253 gestellt!

Unglaublich? Vielleicht, …aber dennoch wahr!
Dieser RA hatte mir Anfang d.J. im Auftrage seines Mandanten Herrn Guru einen Brief zukommen lassen, in dem er sich nicht nur dessen gesamte Lügenbehauptungen zu eigen gemacht hatte, sondern weit über das Ziel hinausschießend seinen Brief mit lauter Drohungen, Erpressungsversuchen, Nötigungen und falschen Anschuldigungen gegen mich angefüllt hatte. Das war eindeutig zuviel des „Guten“ und hatte mich auch wirklich in fassungslose Rage versetzt.

Warum mir nun aber ausgerechnet erst am 13.09.16 (Tag der Anzeige) der Kragen darüber platzte, liegt an einem Traum, den ich in der Nacht zuvor hatte. Ein Alb, der mir eine traumatische Begebenheit aus meiner Kindheit zurückbrachte, die in meinem „Unter-Ich“ runde 56 Jahre verborgen dahindämmerte und erst im Zusammenhang mit den erlittenen kultischen Folterungen und Geißelungen des o.g. Gurus und seiner gehirngewaschenen Glaubenskriechern plötzlich wieder auftauchte. Es war wie im Film, und ich habe alles nochmal ganz genauso erlebt – wie ein Zuschauer oder ein Jurymitglied.
Damals müsste ich etwa 10 Jahre alt gewesen sein – also zeitlich ziemlich genau zwischen diesem 1954er Foto mit meinem Bruder Rainer (links, geb. 12.1.1949 – † 15.12.2005)…wie die Originalvorlagen von Ernie und Bert, oder…?
fdburainer1954_bottrop
und diesem aus dem Jahre 1965

fdb_bottrop_1965beim Vortrag von z.B. Bob-Dylan-Songs während der Pause eines Konzertes meiner ersten Band „The Goons“ (Drummer: Rainer de Bÿl).

Was war passiert? Meine Mutter und ich wollten per Fahrrad Tante Traudchen einen Besuch abstatten. Wir wohnten in Bottrop Vonderort, Tantchen in Fuhlenbrock – das sind etwa 3,5 km Fahrtweg. Muttern fuhr vorneweg und ich hinterher. An der Gabelung Osterfelder Str./Heideneck mussten wir links abbiegen in die Sterkrader Str., Muttern fuhr mit ausgestrecktem linken Arm in die Straßenmitte vor, ich war noch auf der rechten Hälfte der Straße, als plötzlich und sehr schnell ein Mopedfahrer von hinten kam, mich überholte und dann noch schnell an Muttern vorbei wollte, weil er offensichtlich in die Osterfelder Str. rechts rein Richtung Stadtmitte/Pferdemarkt wollte.
Dabei aber streifte er Mutterns Vorderrad und riss und stieß sie samt ihrem Fahrrad um. Muttern fiel ganz böse auf den Damm und wurde noch 2-3 m über’n Asphalt weiter geschrubbt. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht – ihr rechtes Bein war seitlich auf der gesamten Länge übelst aufgeschürft und sie blutete wie auf einem Otto-Muehl-Blutorgel-Happening. Sie sah furchtbar aus und ich erlitt den ersten Unfallschock meines Lebens. Hier seht ihr eine Unfallskizze, 56 Jahre nach dem Unfall mit den damaligen Straßenverläufen aus meiner Erinnerung angefertigt:

unfall
Der Mopedfahrer war ein noch sehr junger Mann, der offenbar vor kurzer Zeit erst seinen Führerschein bekommen hatte. Soweit die Vorgeschichte – jetzt zum Kern dieser Unfallstory und zurück zum Thema:

Einige Zeit später gab es dann ein Gerichtsverfahren vor dem Bottroper Amtsgericht, weil der Herr Papa – offensichtlich ein sehr begütertes und/oder mit hohen Würden und Ehren ausgestattetes Mitglied unserer Gesellschaft, also einer von denen, die irgendwie „gleicher“ sind als das übrige Volk – seinen Stammhalter davor bewahren wollte, den Führerschein, den er ihm samt Moped wohl zu seinem 16. Geburtstag gerade geschenkt hatte, wieder abgeben zu müssen. Ganz sicher hat der Herr Papa auch keinen Vorteil darin erkennen können (Rechtsanwaltsschnack), für irgendein Schmerzensgeld (z.B. für Mutterns beinlange, tiefe Schürfwunde) oder irgendeinen Schadensersatz (z.B. für Mutterns völlig ruiniertes Fahrrad) aufkommen zu müssen, kurz: Jetzt ging es nur noch darum, mit dem besten und teuersten örtlichen Anwalt dafür zu sorgen, dass Muttern vor Gericht um jeden Preis die alleinige Schuld zugesprochen wurde – und eben nicht etwa seinem spätpubertären Sprössling.
Also wurde ich als 10-jähriger Beobachter des Unfallgeschehens zum Hauptbelastungszeugen, und als solcher geladen und während der Verhandlung der Inquisition des gegnerischen Rechtsanwaltes ausgesetzt. Ich weiß, ich weiß, liebe Melanie, dass sowas schon längere Zeit nicht mehr so einfach geht und durch viele gesetzliche Kinderschutzrichtlinien und -Verbote längst erheblich eingeschränkt ist, im Jahre 1960 aber muss es wohl noch erlaubt und auch möglich gewesen sein. Oder der Herr RA hatte sich einfach darüber hinweggesetzt…sehr gut möglich…
Meine Mutter war wegen unserer familiären Finanzlage jedenfalls nicht mit einem eigenen Rechtsanwalt ausgestattet vor Gericht erschienen. Angesichts dieses „leichten Spiels“ warf sich daher der gegnerische Rechtsanwalt mit vollendeter Perfidie sowie unverkennbarer Lust an sadistischen Handlungen und barbarischen Quälereien auf mich, den Hauptbelastungszeugen, und versuchte mit aller ihm möglichen Tücke und Fallenstellerei, Wortdreherei und -Klauberei zu erreichen, dass ich mich in meiner Aussage verzettele und Widersprüche unter seinem Druck produzierte.
Ich aber blieb fest und klar in meiner Schilderung, der RA steigerte den Druck und erreichte bereits Volksgerichtshofsqualität…ich blieb fest, er erhöhte Druck und Lautstärke weiter und weiter, kam sogar drohend auf mich zu…, schließlich konnte ich mich nicht mehr wehren und fing vor Verzweiflung zu weinen an, er machte dennoch weiter und weiter bis ich am Ende wie ein Schlosshund vor ihm heulte …erst der Richter machte diesem Treiben ein Ende und herrschte den RA an, „...dass es jetzt doch gut sei, er müsse doch einsehen, dass der Junge keine andere Aussage machen könne oder wolle“.

Ich weiß nicht mehr, wie das Verfahren ausging, nur noch, dass meine Mutter danach und wieder zuhause angekommen mächtig stolz auf mich war. Ich aber kam mir vor wie ein Vergewaltigter, wie jemand, dem ein großes Unrecht und große Gewalt angetan worden waren. Sozusagen entrechtet, entehrt, bespuckt und besudelt. Aber diese Episode aus meiner Kindheit hat sich als tiefes Trauma einem Brandmal gleich in mein zentrales Nervenkostüm eingeprägt.

„I had a dream…“ – also icke jezze ooch, und ich sage euch: Als ich auf den „Senden“-Button der Internet-Wache klickte, bei der ich die Anzeige gegen den bezeichneten Berliner RA vom Olivaer Platz aufgab, spürte ich einen Riesenstein von meiner Seele fallen. Es war eine unglaubliche Genugtuung und Befreiung.

Jedenfalls ist mir klar geworden, wie sich meine bislang unerklärliche Abneigung gegen alle Rechtsanwälte, ja, gegen deren gesamten Berufsstand erklärt. Schlimmer noch, jetzt wo mir die Ursachen klar geworden sind, habe ich insbesondere nach allen späteren, mit RAen gemachten Erfahrungen (Patentprozess, gestellter Autounfall wg. VS-Betrug u.v.m.) noch viel weniger Lust, …ich meine: Jetzt kann ich absolut keinen Vorteil darin erkennen, an dieser Haltung in meinem heutigen Alter noch etwas ändern zu wollen. Im Gegenteil, ich hoffe, dass meine Anzeige dazu führt, dass mindestens diesem betr. Herrn Rechtsanwalt enorme Schwierigkeiten erwachsen und er hoffentlich aus dem hehren Club seiner Kollegen ausgeschlossen werde. Habe fertig.
Liebe Melanie, guck doch mal bitte nach, ob solches Verhalten wirklich nicht nur üblich, sondern am Ende vielleicht gar völlig korrekt und rechtmäßig ist – den zitierten, an mich gerichteten rechtsanwaltlichen Drohbrief reiche ich natürlich zu deiner gefälligen Prüfung an dich weiter..

Ansonsten bitte ich rein vorsorglich um Vergebung und flehe um Gnade vor Recht!
Untertänigst Ihre Füße küssend usw.usw.- Franz de Bÿl

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